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Wenn Kinder 15000 Euro finden

Fast 15 000 Euro haben zwei Jungs und zwei Mädchen zwischen 10 und 13 Jahren in der Frankfurter Espenstraße gefunden. Statt sie zu behalten, verteilen sie das Geld auf dem Schulhof. Dann bekommen sie Gewissensbisse und erzählen alles ihren Lehrern. Die trommeln alle Schüler zusammen, doch es finden sich nur 12 000 Euro wieder. Nach eindringlichen Appellen werden es 14 400 Euro.

Die gute Nachricht

Vor einem Jahr haben Bundeskanzlerin und Länder vereinbart, dass sie schon bald zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Bildung ausgeben wollen. Sie wissen schon: Bildung ist wichtig, ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben, macht glücklich und manchmal auch wohlhabend. Im Jahr 2015 sollte es so weit sein. Jeder zehnte Euro, der im Land erwirtschaftet wird,  für die Bildung. Damit sollte Deutschland den Anschluss an die Spitzenländer in internationalen Vergleichen schaffen.

Nun, das Ziel ist schon in diesem Jahr erreicht worden. Wie? Ganz einfach: Die Wirtschaft ist stark geschrumpft, die Bildungsausgaben sind stabil geblieben, und schon hat man das Bildungsziel erreicht. Und das, ohne einen Euro extra dafür ausgeben zu müssen.

Kommentar des Tages

Der Präsident

Der Bundespräsident hat vermutlich Recht, wenn er annimmt, dass über seinen Skandal schon in wenigen Wochen Gras gewachsen sein wird. Er wird das Land dann voraussichtlich weiter repräsentieren, und irgendwann werden wieder alle nicken, wenn er Richtiges und Wíchtiges zum Ehrenamt, zum Zusammenhalt in der Gesellschaft, oder zum Islam zu sagen hat. Alles wird wieder so sein wie vorher? Alles?

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Ein Kommentar von:
Ursula Weidenfeld
www.das-tut-man-nicht.de

Sophisticated Mums

09.04.2011

Schulverwaltungen machen mobil. Mit Medientrainings wollen sie jetzt dem  scheußlichen Phänomen des Cyber-Mobbings beikommen. Die sophisticated mums sind skeptisch: helfen wird das wenig, wenn man über Jahre versäumt hat, Kindern und Jugendlichen beizubringen, zu seiner Meinung öffentlich zu stehen.  [>]

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So funktioniert das-tut-man-nicht.de

10.10.2009

So etwas tut man nicht. Richtig vermisst wird dieser Satz erst, seitdem man ihn nirgends mehr hört: An Fragen mangelt es nicht. Anständig leben wollen viele - aber Leitplanken für ein anständiges Leben zu setzen, sie zu pflegen und stabil zu erhalten, das ist schwieriger geworden. Wer zweifelt, ob ein Vorhaben in Ordnung ist, oder nicht, bekommt immer vorsichtigere Antworten. Je größer das Problem, desto leiser die Replik.

Wenn Sie wissen wollen, ob Sie etwas tun können - oder ob Sie es lieber lassen sollten - können Sie Ihre Frage an uns schicken. Wir bemühen uns, die richtige Antwort-Person für Sie zu finden. Danach werden Sie vielleicht besser einschätzen können, wie Sie Ihre Frage beantworten können. Können, nicht müssen. Schreiben Sie uns info@das-tut-man-nicht.de [>]