Scheidung eines Unternehmerpaares

Scheidung: Was tun, wenn die Frau die Firma ruinieren will?

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Wir wollen uns scheiden lassen, und meine Frau will aus dem gemeinsam gegründeten Unternehmen ausbezahlt werden. Kompromissangebote von meiner Seite lehnt sie ab, sie setzt unverfroren darauf, dass die Firma auf dem Markt mehr wert ist, als ich ihr bieten kann. Ich will die Firma auf jeden Fall halten, auch wegen unserer Mitarbeiter. Ihr ist das alles hier egal, sie will schnell Geld. Mein Anwalt hat mir geraten, ein Kaufangebot eines befreundeten Beraters  für die Firma machen zu lassen,  das ich finanziell verkraften würde. Kann ich das machen?

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Von Klaus Schweinsberg

Prof. Dr. Klaus Schweinsberg ist Gründer des Centrums für Strategie und Höhere Führung. Er war viele Jahre Chefredakteur von CAPITAL

Natürlich kann man das machen. Aber Sie sollten es nicht machen. Aus zwei Gründen. Erstens, es bringt nichts, da Ihnen ein Gefälligkeitsgutachten in einem Rechtsstreit um die Ohren fliegt. Zweitens: Es wäre unfair gegenüber Ihrer Frau und auch Ihrer Lebensleistung. Das gemeinsam Aufgebaute würden Sie dann schlecht rechnen lassen. Was Sie aktuell brauchen, sind keine zwei sich anfeindende Rechtsanwälte, sondern einen Mediator, den Sie gemeinsam mit Ihrer Frau aussuchen. Konkret: Geben Sie Ihr doch eine Liste von fünf (professionellen) Mediatoren und lassen Sie ihr die Wahl, welchen davon sie nimmt. Das kann man tun

Das kann man tun:.......... 2 Stimme(n)

Das tut man nicht:.......... 5 Stimme(n)

4 Kommentare

Isabella: 10.07.2017 - 15:07 Uhr

Nur zwei Wochen Elend

Mein Bruder hat meine Mutter einfach bei mir abgeladen. Es gab keine ander Option. Er arbeitete und ich konnte die Mutter nicht in ihrer Wohnung pflegen,weil ich meine im Winter heizen(Ofen) muss,da sonst bei Minusgraden die Rohre platzen.Zum täglich hin u. her pendeln,war es zu weit. Also musste ich die Mutter nehmen. Im Krankenhaus hätte man sie entlassen und schliesslich hätte ich Zeit,da ich nicht arbeite.Sagte der Bruder.Befand mich krank im Erwerbsunfähigkeitsrentenverfahren. Seiner Ansicht nach war ich gesund genug,einen Pflegefall 24 Std. alleine zu betreuen. Legte die Frau in mein einziges Bett(140breit),das Haus hat nur 54 qm,ich selbst schlief ab da auf einer Luftmatratze in einer Abstellkammer auf dem blanken Betonboden ohne Heizung.Hätte es nicht fertig gebracht,mich neben meine Mutter ins Bett zu legen. Zu der Frau,die mich als Kind jämmerlichst misshandelt hat. 7 Jahre war sie nun schon krank,anstrengend war das immer,aber just schien es alles dem Ende zuzugehen. Mein Bruder liess sich nicht mehr blicken,es war nicht möglich die Mutter alleinzulassen,um nötige Besorgungen zu machen. Der Tag mit ihr hat sich so gestaltet,das ich sie am Morgen versorgte,Essen richtete,sie wusch u. anzog.Beschäftigt hat sie mich den ganzen Tag,es war nie möglich auch nurmal kurz die Zeitung zu lesen. Denn sie konnte aus Langweile schon mal am Katheterbeutel spielen u. alles auf dem Parkett ablassen.Ansonsten war es zu warm,oder zu kalt,das TV zu laut ,oder zu leise,die Helligkeit...das Programm gefiel nicht,der Tee zu warm,das Essen zu viel,zu wenig,zu salzig.Lieber hätte sie ein Ei.Das gekocht,dann auch in dem Müll ging.Weil ihr in der Zeit,die das Kochen dauerte,der Appetit vergangen ist. Besondersschlimm war für mich die extreme Lautstärke des immer laufenden Tv Geräts. 10 Std am Tag hat sie die Fernbedienung beschlagnahmt,das Programm und das ganze Leben von mir bestimmt. Unzufrieden war sie,nörgelig und bösartig.Der Tag endete für sie um 18.30 Uhr,da wollte sie ins Bett. Sie fühlte sich von allem gestört,PC oder TV,irgendein Licht im Haus.Traute mich nur noch auf Zehenspitzen zur Toilette. Es blieb mir nur,mich auf meine Luftmatratze zu legen,die nicht dicht war,nachts zwei drei mal zu pumpen und zu frieren. Oder ich setzte mich in Mantel und Decke auf die Treppe vor dem Haus.Bei 10 Grad Minus war das noch alles,was vom Privatleben geblieben ist.Habe meinem Bruder auf den AB gesprochen.Das er mal kommt,das einkaufen gehen kann. Auch eine Luftmatratze,die dicht ist u. eine Wärmflasche. Meine hat Mutter gewollt,ihr war es egal,das ich jede Nacht fror wie ein Hund.Ja ,apropo Hund.Ihr Hund,ein Mini,war ja auch noch da.Raste den ganzen Tag rastlos durch die Bude,pisste und bellte Tag und Nacht bei jedem Geräusch. War am Morgen immer fix und fertig,wenig Schlaf und durchgefroren.Die Pflege war in dem engen Bad so mühselig,geh raus hat sie gesagt,ich machs allein und dann mehrmals das ganze Bad mit Kot verschmiert.Den ganzen Tag hat sie mich drangsaliert.Nervlich habe ich dann eines Tages nicht mehr gekonnt,Bin zum Haus raus,zum Hausarzt und habe ihm alles gesagt.Er hat sie ja gekannt.Es sagte,er kommt am Nachmittag. Er hat auch gesagt,das die Mutter sich aus dem Krankenhaus selbst entlassen hat.Es war ihr wie immer völlig scheissegal,wie andere mit der Situation klarkommen ,die sie angezettelt hat. Ich soll sie in ihre Wohnung bringen.Ich bin zu mir heim,habe den Köter und Sie zum Auto geschleppt und ab damit. Im festen Willen,Mutter ,du machst mein Leben nicht wieder zu einer Achterbahn. Der Hausarzt später war knallhart. Entweder sie geht noch heute ins Pflegeheim,das hat er organisiert,oder er lässt sie anderweitig zwangseinweisen.Habe dann den Koffer gepackt,sie noch hingebracht,gehasst hat sie mich,aber das war egal.Hatte da schon annähernd 40 Fieber,Zähneklappern u. bin daheim gleich ins Bett.Aber paar Tage später via Rettungswagen ins KH. Pneumonie,Kardiomyophatie und Lungenöden.Mutters Hund kam ins Tierheim. Das erste,was ich auf dem neu angeschafften Anrufbeantworter daheim hörte,als ich heimkam,war mein brüllender Bruder. Unverschämt wäre es,das ich die Mutter ins Heim abgeschoben hätte. Er müsste jetzt zahlen,weil bei mir ja nix zu holen wäre.Aber immerhin hat er sich mal gemeldet:-) Drei Monate hat die Frau dann noch im Heim gelebt,da habe ich sie regelmässig besucht.War trotzdem nur die Scheisstochter,die sie im Stich gelassen hat. Habe die Frau,die meine Mutter war,bei mir im Dorf bestatten lassen,da der Bruder gleich gesagt hat,das er keine Lust u. Zeit hat,sich um das Grab zu kümmern. Jetzt nach zehn Jahren,sehe ich,er hat recht gehabt. In zehn Jahren hat er es nicht geschafft,einmal auch nur ein Primeltöpfchen hinzubringen. Wobei ich ihn hier nicht verurteile.Die Mutter war immer ein besonders böses Aas gewesen. Verarmt ist er wegen der Heimkosten der Mutter auch nicht.Wir konnten alles,auch Bestattung vom Ersparten der Mutter zahlen.Mit den restlichen Paar Kröten kam mein Bruder dann zu mir und hat exakt,jeden Penny in zwei gleichgrosse Häufchen geteilt,eines für ihn,eines für mich. Die Grabpflege incl. mal das Abräumen bleibt voll an mir hängen. Eins weiss ich heute aber sicher. Man sollte nie gezwungen werden,ein Elternteil zu pflegen,das einem die Kindheit zur Hölle gemacht hat.Da reicht es grad,wenn man verpflichtet ist,15 Jahre das Grab zu pflegen. Immer wenn ich es tue,dann höre ich ihre Stimme,wie sie als Kind zu mir sagte: Komm her. Sofort.Um mir dann mit dem Bügeleisen was aufzubrennen. Heute kriegt sie von mir täglich eine Kanne kaltes Gieswasser rübergegossen. Das ist auch eine Gerechtigkeit. Wenn Pflege für einen zur Plage wird,dann sollte man es den Fachkäften überlassen. Man sollte das nur tun,solange man das will und auch kann.Das gilt auch dann,wenn man gute Eltern hatte. Wünsche allen Betroffenen viel Kraft.Der Staat unterstützt die zuhause Pflegenden viel zu schlecht,ich rate keinem,das unter diesen Konditionen zu machen.Man geht nur kaputt und wird arm.

Isabella: 10.07.2017 - 15:07 Uhr

Nur zwei Wochen Elend

Mein Bruder hat meine Mutter einfach bei mir abgeladen. Es gab keine ander Option. Er arbeitete und ich konnte die Mutter nicht in ihrer Wohnung pflegen,weil ich meine im Winter heizen(Ofen) muss,da sonst bei Minusgraden die Rohre platzen.Zum täglich hin u. her pendeln,war es zu weit. Also musste ich die Mutter nehmen. Im Krankenhaus hätte man sie entlassen und schliesslich hätte ich Zeit,da ich nicht arbeite.Sagte der Bruder.Befand mich krank im Erwerbsunfähigkeitsrentenverfahren. Seiner Ansicht nach war ich gesund genug,einen Pflegefall 24 Std. alleine zu betreuen. Legte die Frau in mein einziges Bett(140breit),das Haus hat nur 54 qm,ich selbst schlief ab da auf einer Luftmatratze in einer Abstellkammer auf dem blanken Betonboden ohne Heizung.Hätte es nicht fertig gebracht,mich neben meine Mutter ins Bett zu legen. Zu der Frau,die mich als Kind jämmerlichst misshandelt hat. 7 Jahre war sie nun schon krank,anstrengend war das immer,aber just schien es alles dem Ende zuzugehen. Mein Bruder liess sich nicht mehr blicken,es war nicht möglich die Mutter alleinzulassen,um nötige Besorgungen zu machen. Der Tag mit ihr hat sich so gestaltet,das ich sie am Morgen versorgte,Essen richtete,sie wusch u. anzog.Beschäftigt hat sie mich den ganzen Tag,es war nie möglich auch nurmal kurz die Zeitung zu lesen. Denn sie konnte aus Langweile schon mal am Katheterbeutel spielen u. alles auf dem Parkett ablassen.Ansonsten war es zu warm,oder zu kalt,das TV zu laut ,oder zu leise,die Helligkeit...das Programm gefiel nicht,der Tee zu warm,das Essen zu viel,zu wenig,zu salzig.Lieber hätte sie ein Ei.Das gekocht,dann auch in dem Müll ging.Weil ihr in der Zeit,die das Kochen dauerte,der Appetit vergangen ist. Besondersschlimm war für mich die extreme Lautstärke des immer laufenden Tv Geräts. 10 Std am Tag hat sie die Fernbedienung beschlagnahmt,das Programm und das ganze Leben von mir bestimmt. Unzufrieden war sie,nörgelig und bösartig.Der Tag endete für sie um 18.30 Uhr,da wollte sie ins Bett. Sie fühlte sich von allem gestört,PC oder TV,irgendein Licht im Haus.Traute mich nur noch auf Zehenspitzen zur Toilette. Es blieb mir nur,mich auf meine Luftmatratze zu legen,die nicht dicht war,nachts zwei drei mal zu pumpen und zu frieren. Oder ich setzte mich in Mantel und Decke auf die Treppe vor dem Haus.Bei 10 Grad Minus war das noch alles,was vom Privatleben geblieben ist.Habe meinem Bruder auf den AB gesprochen.Das er mal kommt,das einkaufen gehen kann. Auch eine Luftmatratze,die dicht ist u. eine Wärmflasche. Meine hat Mutter gewollt,ihr war es egal,das ich jede Nacht fror wie ein Hund.Ja ,apropo Hund.Ihr Hund,ein Mini,war ja auch noch da.Raste den ganzen Tag rastlos durch die Bude,pisste und bellte Tag und Nacht bei jedem Geräusch. War am Morgen immer fix und fertig,wenig Schlaf und durchgefroren.Die Pflege war in dem engen Bad so mühselig,geh raus hat sie gesagt,ich machs allein und dann mehrmals das ganze Bad mit Kot verschmiert.Den ganzen Tag hat sie mich drangsaliert.Nervlich habe ich dann eines Tages nicht mehr gekonnt,Bin zum Haus raus,zum Hausarzt und habe ihm alles gesagt.Er hat sie ja gekannt.Es sagte,er kommt am Nachmittag. Er hat auch gesagt,das die Mutter sich aus dem Krankenhaus selbst entlassen hat.Es war ihr wie immer völlig scheissegal,wie andere mit der Situation klarkommen ,die sie angezettelt hat. Ich soll sie in ihre Wohnung bringen.Ich bin zu mir heim,habe den Köter und Sie zum Auto geschleppt und ab damit. Im festen Willen,Mutter ,du machst mein Leben nicht wieder zu einer Achterbahn. Der Hausarzt später war knallhart. Entweder sie geht noch heute ins Pflegeheim,das hat er organisiert,oder er lässt sie anderweitig zwangseinweisen.Habe dann den Koffer gepackt,sie noch hingebracht,gehasst hat sie mich,aber das war egal.Hatte da schon annähernd 40 Fieber,Zähneklappern u. bin daheim gleich ins Bett.Aber paar Tage später via Rettungswagen ins KH. Pneumonie,Kardiomyophatie und Lungenöden.Mutters Hund kam ins Tierheim. Das erste,was ich auf dem neu angeschafften Anrufbeantworter daheim hörte,als ich heimkam,war mein brüllender Bruder. Unverschämt wäre es,das ich die Mutter ins Heim abgeschoben hätte. Er müsste jetzt zahlen,weil bei mir ja nix zu holen wäre.Aber immerhin hat er sich mal gemeldet:-) Drei Monate hat die Frau dann noch im Heim gelebt,da habe ich sie regelmässig besucht.War trotzdem nur die Scheisstochter,die sie im Stich gelassen hat. Habe die Frau,die meine Mutter war,bei mir im Dorf bestatten lassen,da der Bruder gleich gesagt hat,das er keine Lust u. Zeit hat,sich um das Grab zu kümmern. Jetzt nach zehn Jahren,sehe ich,er hat recht gehabt. In zehn Jahren hat er es nicht geschafft,einmal auch nur ein Primeltöpfchen hinzubringen. Wobei ich ihn hier nicht verurteile.Die Mutter war immer ein besonders böses Aas gewesen. Verarmt ist er wegen der Heimkosten der Mutter auch nicht.Wir konnten alles,auch Bestattung vom Ersparten der Mutter zahlen.Mit den restlichen Paar Kröten kam mein Bruder dann zu mir und hat exakt,jeden Penny in zwei gleichgrosse Häufchen geteilt,eines für ihn,eines für mich. Die Grabpflege incl. mal das Abräumen bleibt voll an mir hängen. Eins weiss ich heute aber sicher. Man sollte nie gezwungen werden,ein Elternteil zu pflegen,das einem die Kindheit zur Hölle gemacht hat.Da reicht es grad,wenn man verpflichtet ist,15 Jahre das Grab zu pflegen. Immer wenn ich es tue,dann höre ich ihre Stimme,wie sie als Kind zu mir sagte: Komm her. Sofort.Um mir dann mit dem Bügeleisen was aufzubrennen. Heute kriegt sie von mir täglich eine Kanne kaltes Gieswasser rübergegossen. Das ist auch eine Gerechtigkeit. Wenn Pflege für einen zur Plage wird,dann sollte man es den Fachkäften überlassen. Man sollte das nur tun,solange man das will und auch kann.Das gilt auch dann,wenn man gute Eltern hatte. Wünsche allen Betroffenen viel Kraft.Der Staat unterstützt die zuhause Pflegenden viel zu schlecht,ich rate keinem,das unter diesen Konditionen zu machen.Man geht nur kaputt und wird arm.

OZK: 11.03.2011 - 15:03 Uhr

Schlussstrich!

Das-macht-man-nicht. Sie verlieren Ihre Integrität! Der Unternehmenswert wird alleine von den Zukunftsaussichten des Unternehmens getragen. Was, wenn diese Prognosen und Annahmen nicht zutreffen? Den Rest Ihres Lebens sind Sie dann damit beschäftigt, diese Phantasiewerte abzutragen. Im Scheidungsverfahren urteilt dann ein Richter oder Richterin über Ihr Unternehmen, der/die sonst nur mit der Höhe von Unterhalt beschäftigt sind. Wenn Sie die Abfindung Ihrer Frau nicht aus der Portokasse bezahlen können, dann liquidieren Sie die Firma und machen eine neue auf. Ihre Kunden und Mitarbeiter werden Ihnen zu dieser folgen. Die Materie wie Bürostühle und Räume machen nicht das Unternehmen aus, sondern der Unternehmer mit seinen Visionen und Ideen.

guvo: 10.03.2011 - 09:03 Uhr

Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf´m Dach

Das-macht-man-nicht. Ganz sicher nicht aus übertriebener Sorge um Ihre Frau. Oh, nein. Sie verlieren ein stückweit an Souverenität, wenn Sie ein fingiertes Kaufangebot einholen würden. Sie würden sich in die Hände anderer Leute begeben. Nicht auszudenken, wie oft diese ´Freunde´ dies zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Sprache bringen würden. Nein. Ich hätte einen besseren Vorschlag. Erhöhen Sie die Mitspracherechte Ihrer Mitarbeiter. Moralisch integer und ein deutliches Signal für ein starkes ethisches Bewusstsein. Ich wette, dass der Marktwert Ihres Unternehmens sich auf einen Wert einpendeln wird, der Ihre Frau dazu umstimmen wird, ihr ursprüngliches Angebot doch ganz schnell zu akzeptieren.

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