Politiker in der Wirtschaft

Politiker und Lobbyismus

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Nur wenige Wochen nach seinem Rücktritt hat der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus jetzt einen wahrscheinlich sehr gut bezahlten Vorstandsjob bei dem Autozulieferer Magna übernommen. Das ist der Konzern, für den sich Althaus als Politiker während des Opel-Übernahmepokers ganz besonders eingesetzt hat. Tut man das?

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Von Lutz Rathenow

Der 1952 in Jena geborene Dichter und Autor wurde 1980 in der DDR verhaftet, nachdem sein erstes Buch Mit dem Schlimmsten wurde schon gerechnet im Westen erschienen ist. Nach dem Ende der DDR stellte sich heraus, dass es etwa 15 000 Seiten Stasi-Akten über ihn gibt. Rathenow arbeitet als Lyriker, Kinder­buchautor, Satiriker, Prosaist, Gelegenheitsdramatiker, Essayist, Prenzlauer Berg-Miterfinder sowie -Kritiker, Rundfunkkolumnist, Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift LIBERAL. Er hält Schreibwerkstätten ab und tritt gelegentlich mit dem Punk-Liedermacher Heinz Ratz auf.

 

Das hängt ausschließlich davon ab, ob Dieter Althaus als Magna-Vorstand gute Arbeit machen wird.  Agiert er als Frühstücksdirektor, wäre es ein reiner Versorgungsposten und nicht in Ordnung. Nutzt er seine politische Kontakte für den Automobilzulieferer und auch für die Intensivierung der Geschäftsbeziehungen nach Deutschland und insbesondere nach Thüringen, ist das in Ordnung. Es kann durchaus im Interesse der Bevölkerung sein, der er vorher vertreten sollte als Politiker. Es liegt ja auch am Politiker selbst, von wem er sich beeinflussen lässt.  Es schadet der Demokratie,  wenn man ausgerechnet Politikern verbieten will, nach ihrer Zeit als Politiker in die Wirtschaft zu gehen. Entscheident wird sein, ob sie a gut arbeiten und nicht unbedingt gegen ihr politisches Engagement vorher agieren. Schröder und Gasprom hat da viele politische Nebenwirkungen, die problematisch sind - Althaus und Magna ist ein wirtschaftlicher Deal, der beiden Seiten und mindestens dem Land Thüringen nützen könnte. Das kann man tun

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Ein Kommentar von:
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Wenn Sie wissen wollen, ob Sie etwas tun können - oder ob Sie es lieber lassen sollten - können Sie Ihre Frage an uns schicken. Wir bemühen uns, die richtige Antwort-Person für Sie zu finden. Danach werden Sie vielleicht besser einschätzen können, wie Sie Ihre Frage beantworten können. Können, nicht müssen. Schreiben Sie uns info@das-tut-man-nicht.de [>]